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Warmwasserbereitung . Sanitärtechnik . Heizung . Lüftung . Elektroanlage


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Warmwasser  
 

Kombithermen / Durchlauferprinzip
Ob Kombitherme oder Durchlauferhitzer, bei der Warmwasserbereitung fürs Badezimmer hat das Durchlaufprinzip den Vorteil, daß beliebig lange Warmwasser entnommen werden kann - solange das Warmwasser aufgedreht ist. Damit können auch größere Badewannen zwecks Vollbad gefüllt werden. Es dauert halt seine Zeit.
Der Nachteil liegt in der relativ geringen Warmwasserleistung pro Zeit, sprich in der geringen Durchflußmenge. Mit modernen Duschköpfen ist das kein Problem. Duschsysteme mit mehreren Duschköpfen und die zur Zeit sehr beliebten Regenbrausen lassen sich damit nicht zufriedenstellend betreiben.
Man könnte statt der üblichen 18 kW-Kombithermen die leistungsstärkeren 24-kW-Thermen verwenden. Die sind aber bezüglich der notwendigen Heizleistung weit überdimensioniert und damit alles andere als energieeffizient.
Der beste Kompromiß zwischen Durchlaufprinzip und Warmwasserkomfort ist der Einsatz von Brennwerttechnik. Brennwert-Kombithermen mit 24 oder 28 kW Nennwärmebelastung sind energiesparend im Heizbetrieb und haben zugleich eine hohe Warmwasserleistung. Der Einbau einer Brennwerttherme ist allerdings gegenüber den üblichen Heizwertthermen mit höheren Anschaffungskosten verbunden.

  Wärmezentren
Wärmezentren sind eine gute Lösung bezüglich relativ geringer Heizlast von unter 12 kW (Wohnungen bis ca. 80 m2) und hohem Warmwasserkomfort. Eine 11-kW-Heiztherme versorgt im Durchlauferprinzip die Wohnung mit der notwendigen Wärme. Das Warmwasser wird über die Heiztherme erhitzt und in einem Beistellspeicher (100 bis 160 Liter) gespeichert. Die Aufheizzeiten betragen dabei mindestens 40 Minuten.
Wärmezentren gibt es natürlich auch mit Brennwerttechnik.
  Elektroboiler
An sich ist die Warmwasserbereitung mit Hilfe von elektrischer Energie eher verpönt. Aber das läßt sich ohne großen technischen und finanziellen Aufwand oft nicht ändern.
Wenn schon Elektro-Warmwasserspeicher, dann sollte es ein gut isolierter sein. Der hat seinen Preis. Der Mehrpreis gegenüber billigen und schlecht isolierten Elektroboilern rechnet sich aber in der Regel nach 3 - 5 Jahren durch den geringeren Stromverbrauch (geringere Bereitschaftsenergie)
     
Heizung  
  Heizkörper
Ist eine Gasetagenheizung, eine Hauszentralheizung oder Fernwärme vorhanden, dann können die üblichen Kompaktheizkörper verwendet werden. Zumeist sind aber die so genannten Badheizkörper (Sprossenheizkörper, Designheizkörper) gefragt.
  Fußbodenheizung
Wegen den unterschiedlichen Anforderungen bezüglich Temperatur im Bad (24°C und mehr) und in der restlichen Wohnung (20° - 22°C) ergeben sich bei der Einbindung der Fußbodenheizung im Bad in der Übergangszeit (wo ja noch nicht oder kaum geheizt wird) Probleme. Deshalb sind Fußbodenheizung in den ohnehin relativ kleinen Bädern in Form von elektrisch betriebenen Heizmatten, die unter den Fliesen eingebracht werden, eine akzeptable Lösung.
Lüftung  
  Lüftungsklappen
Die im Gemeindebau und Genossenschaftsbau weit verbreiteten Sammel-Lüftungsschächte dürfen nur mit einer mechanischen Klappe versehen sein. Die gibt es in den verschiednen Ausführen in Metall, und färbig lackiert.
 

Ventilatoren
Eine wirklich gute und wirksame Lüftung kann eher von Ventilatoren garantiert werden. In den Stahlbetonbauten der 60-er und 70-er Jahre mit nicht ausreichender Außenwand-Isolierung stellt die unzureichende Lüftung die Hauptursache für Schimmelbefall dar. Allerdings sind im Zusammenhang mit Gas-Thermen Sicherheitsbestimmungen (Sperrschaltung) zwingend einzuhalten.
Sollte das WC im Bad sein, empfiehlt sich der Anschluß an die WC-Schale. Damit ist man das Geruchsproblem praktisch los.

     
Sanitärtechnik  
   
  Rohre
Im Wiener Altbau werden bei den Wasserleitungen üblicherweise 15 mm Kupferrohre (isoliert) verwendet. Kunststoffleitungen erweisen sich insbesondere bei dünnen Zwischenwänden wegen des größeren Durchmessers als nicht besonders praktikabel.
Ablaufleitungen werden durchwegs in sehr widerstandfähigen Kunststoffrohren in den Dimensionen 30 - 50 mm geführt. Ablaufleitungen in Kunststoff sind übrigens in Zusammenhang mit dem Kondensat von Brennwertthermen unbedingt erforderlich,.
  Unterputzarmaturen
  Vorwandsysteme
Vorwandsysteme werden hauptsächlich im Zusammenhang mit Hänge-WCs verwendet. Obwohl im Prinzip praktisch haben sie sich in den relativ kleinen Bädern in Wien, wo jeder Zentimeter zählt, aus Platzmangel nicht wirklich durchgesetzt.
     
Elektrotechnik  
  Licht
Ein Bad sollte ein zentrales Deckenlicht und spezielle Beleuchtung beim Waschplatz / Spiegel haben. Dem Licht im Bad als Erholungsraum wird noch immer viel zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei sollte es im Bad je nach Wunsch oder Bedarf sehr hell oder nur mäßig hell sein.
  Stecker
Stecker bedarf es für Haarföhn, elektrische Zahnbürsten, manche Rasierapparate udgl. In den Spiegelschränken sind praktisch immer Steckdosen eingebaut. Zusätzliche Steckdosen können notwendig sein für Waschmaschine, Wäschetrockner oder auch E-Patrone für den Heizkörper (zum Heizen in der Übergangszeit). Dabei sind vorgeschriebene Mindestabstände zu Waschbecken und Badewanne ein zu halten.
     
     
     
     

 


Sanitärtechnik

Wasserleitungen
  Ablaufleitungen: aus hochwertigem Kunststoff
Warmwasserbereitung
  aus Kombitherme, Beistellspeicher der Heiztherme (Etagenheizung)
  Elektroboiler, Fernwärme
  sonstige Wärmequellen (Solaranalage, feste Brennstoffe, Wärmepumpe, ...)

Heizung

Radiator des bestehenden Etagenheizung. Als Kompaktheizkörper oder als Design-Heizkörper
Fußbodenheizung: eigener Heizkreis des bestehenden Heizungssystems (Etagenheizung)
Elektro-Fußbodenheizung

Elektrotechnik

Stromleitungen
Anschlüsse für Leuchten und Lampen
Anschlüsse für Spiegelschränke
Steckdosen für Spiegelschränke, Waschmaschinen, Föhn, usw.
Elektropatrone für Badheizkörper (Heizen in der Übergangszeit)
Leitungen für Multimedia im Bad: Musikanlagen, Lautsprecher, Fernseher, ...
Ventilator zu Be- und Entlüftung des Badezimmers

Bautechnik

Estriche
Wände und Zwischenwände
Zwischendecken
Einbau von Fenstern und Türen